12. Juli 2008
burgbad sanctuary - crono Wanne
Foto: Burgbad_AG
© Burgbad_AG
Der Mensch im Einklang mit der Natur ist seit jeher ein Thema, das die Gesellschaft beschäftigt. Der deutsche Badmöbel-Marktführer burgbad präsentiert eine Symbiose aus nachhaltiger Gartengestaltung und naturnahem Wohnkonzept in Form eines ganzjährig nutzbaren Bade-Pavillons.
Durch irreparable Umweltschäden und fortschreitenden Klimawandel werden neben Tier- auch zunehmend Pflanzenarten aus ihrem ursprünglichen Lebensraum verdrängt.
Dieses Themas hatte sich burgbad für eine außergewöhnliche PR-Kampagne in Großbritannien angenommen. Vom 08.-13.07.2008 präsentierte burgbad zur RHS Hampton Court Palace Flower Show seinen Bade-Pavillon.
Obwohl die populäre Blumenschau bereits zum 19. Mal stattfand, erwies sich das burgbad Sanctuary als der erste Modellgarten überhaupt, der exklusiv mit vor dem Aussterben in der Wildnis bedrohten oder tatsächlich nur noch in privaten Gartenrefugien anzutreffenden Pflanzenarten gestaltet wurde. Einige davon gelten als derart selten, dass es besonderer Genehmigungen bzw. wertvoller Leihgaben durch die Millennium Saatgutbank der Royal Botanic Gardens in Kew bedurfte.
Entstanden ist ein extravaganter "Garden Spa" mit Koi-Teich und Bade-Pavillon. Inspiriert von der harmonischen Atmosphäre südostasiatischer Tempelanlagen bildete er den Mittelpunkt des burgbad Sanctuary und zugleich Bühne für die burgbad-Produktwelt und ihre Symbolik: So soll der amorph geformte "Pli"-Waschtisch den Menschen zunächst zu sinnlicher Entschleunigung animieren, das filigrane Oval der "Crono"-Badewanne später den kompletten Körper aufnehmen und ihn unter freiem Himmel in wohlig temperiertem Wasser versinken lassen.
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5. Juli 2008
Dove pro-age
Foto: Unilever Deutschland GmbH
© Unilever Deutschland GmbH
Die Körperpflegemarke Dove setzt mit der pro-age Kampagne einen Kontrastpunkt zur TV-Schönheitsoperation. Frauen über 50 sind sexy und attraktiv - auch ohne sich unters Messer zu legen.
Das zumindest ist die Überzeugung von Dove und das Ergebnis einer aktuellen Studie zum Lebensgefühl der Frauen über 50: Jede zweite Frau fühlt sich heute attraktiver als mit 30. Deswegen schaltet die Körperpflegemarke ab dem 6. Juli den aktuellen pro-age TV-Spot und hinterfragt damit einmal mehr gesellschaftliche Vorurteile und die stereotypen Schönheitsideale, die hier propagiert werden.
"Schönheitsoperationen im Fernsehen vermitteln den Eindruck, dass Frauen um jeden Preis versuchen sollten, die Zeit aufzuhalten oder sogar die Uhr zurückzudrehen, um wieder auszusehen wie mit 25 oder 30. Dadurch werden veraltete und stereotype Schönheitsideale unterstützt. Das ist nicht mehr zeitgemäß. Heutzutage genießen Frauen ihre sinnliche und erotische Ausstrahlung - gerade im Alter", kommentiert Tanja Kindler, Senior Brand Manager Dove.
Dove möchte daher eine gesellschaftliche Diskussion anregen und gleichzeitig den Frauen alternative Vorbilder bieten. "Wir haben uns bewusst für die Schaltung des pro-age TV-Spots im Umfeld von Sendungen über Schönheitsoperationen entschieden, da wir kritisch Stellung zu diesen Sendungen beziehen möchten", so Tanja Kindler. "Denn mit öffentlichen Schönheitsoperationen wird ein überholtes Schönheitsideal von ewiger Jugend unterstützt, das weiter zur Verunsicherung von Frauen über 50 beiträgt. Unser Ziel hingegen ist es, Frauen zu ermutigen, sich unabhängig vom Alter schön und verführerisch zu fühlen und wir denken, dass die Frauen aus unserer Kampagne mit ihrer sinnlichen Ausstrahlung und ihrem Selbstbewusstsein Vorbild und Inspiration für andere Frauen sind."
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4. Dezember 2007
»Aus alten Tagen«
Foto: Ilse Dunkel (ille)
© ille / PIXELIO
Wenige Tage nach der Einigung der großen Koalition über den Mindestlohn stehen erste Massenentlassungen unmittelbar bevor. Der private Post-Zusteller PIN, der mehrheitlich zum Springer-Konzern gehört, wird kurzfristig Hunderte Stellen abbauen.
Das berichtet die in Düsseldorf erscheinende Rheinische Post in ihrer Dienstagausgabe unter Berufung auf gut informierte Kreise. Betroffen seien vor allem die von der Union regierten Bundesländer Niedersachsen und Bayern, schreibt die Rheinische Post.
Konkurrenten der Deutschen Post bezahlen ihren Briefträgern und Paketzustellern teilweise nur 1.000 Euro brutto im Monat oder sogar weniger. Das berichtete der General-Anzeiger aus Bonn (GA) unter Berufung auf ihm vorliegende Arbeitsverträge.
Die zwischen dem von der Deutschen Post AG dominierten Arbeitgeberverband Postdienste und Verdi für Briefzusteller ausgehandelten Mindestlöhne von 9,80 Euro im Westen und 9,00 Euro im Osten sind in den Augen des Präsidenten des neu gegründeten Arbeitgeberverbandes »Neue Brief- und Zustelldienste« Florian Gerster wettbewerbsfeindlich. Alles, was über 7,50 Euro liege, gefährde Arbeitsplätze.
1. Dezember 2007
»Feel the wind ...«
Foto: Andre N.
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Papst Benedikt XVI. hat seine zweite Enzyklika vorgelegt. Das Lehrschreiben trägt den Titel »Auf Hoffnung hin sind wir gerettet – SPE SALVI facti sumus«.
Karl Marx findet besondere Beachtung. »Nach der bürgerlichen Revolution von 1789 war eine neue, die proletarische Revolution fällig: ... Karl Marx hat diesen Anruf der Stunde aufgenommen und mit sprachlicher und denkerischer Kraft diesen neuen großen – und wie er meinte – endgültigen Schritt der Geschichte zum Heilen hin – zu dem, was Kant als Reich Gottes bezeichnet hatte – auf den Weg zu bringen versucht«, so Benedikt XVI.
Benedikt XVI. bescheinigt Marx, dass er mit eingehender Genauigkeit, wenn auch parteilich einseitig, die Situation seiner Zeit beschrieben und mit großem analytischem Vermögen die Wege zur Revolution dargestellt habe. Seine Verheißung habe fasziniert, sie tue es noch und immer wieder.
Natürlich fehlt es nicht an Kritik: Mit dem Sieg der Revolution in Rußland sei der grundlegende Irrtum von Marx sichtbar geworden, er habe zwar sehr präzise gezeigt, wie der Umsturz zu bewerkstelligen sei, er habe nicht gesagt, wie es dann weitergehen solle.
Volltext »SPE SALVI facti sumus – auf Hoffnung hin sind wir gerettet«
29. November 2007
»Familie«
Foto: Maren Beßler
© Maren Beßler / PIXELIO
Im Jahr 2006 lebten in Deutschland insgesamt 8,8 Millionen Familien. 1996 waren es noch 9,4 Millionen. Die Zahl der Familien ist somit um 7% gesunken.
Zwischen 1996 und 2006 hat sich lediglich die Zahl alternativer Familienformen um 30% auf 2,3 Millionen erhöht. Alternative Familienformen, das sind Alleinerziehende und Lebensgemeinschaften mit Kindern. Die Zahl der Ehepaare mit Kindern ging zwischen 1996 und 2006 um 16% auf 6,5 Millionen zurück.
Alternative Familienformen haben 2006 in den neuen Ländern bereits einen Anteil von 42% an den Familien insgesamt erreicht.
In Berlin machten alternative Familienformen 2006 fast die Hälfte (47%) aller 330.000 Familien aus. Im alten Bundesgebiet lag deren Anteil bei 22%, so teilt das Statistische Bundesamt mit.
Baden-Württemberg verzeichnete den niedrigsten Anteil. Dort gehörte von den 1,2 Millionen Familien nur jede fünfte (20%) zu diesen Formen.
31. Oktober 2007
»Geld«
Foto: U. Herbert
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Wie das Statistische Bundesamt zum Weltspartag am 30. Oktober mitteilt, hat jeder Einwohner in Deutschland in den ersten sechs Monaten dieses Jahres durchschnittlich 170 Euro monatlich auf die hohe Kante gelegt.
Insgesamt ergibt sich eine Summe von fast 84 Milliarden Euro. Saisonbereinigt erhöhte sich die Sparquote - gesparter Betrag bezogen auf das verfügbare Einkommen - in der ersten Hälfte 2007 im Vergleich zum ersten Halbjahr 2006 um 0,4 Prozentpunkte auf jetzt 10,9%. Damit ist das Niveau von Mitte der Neunzigerjahre wieder erreicht.
31. Oktober 2007
»Urgroßeltern«
Foto: NOBBY
© FRECHEN0815 / PIXELIO
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, gibt es bei der Lebenserwartung in Deutschland zwischen den Bundesländern deutliche Unterschiede.
Die Spanne zwischen dem Land mit der höchsten und demjenigen mit der niedrigsten Lebenserwartung beträgt für im Zeitraum 2004/2006 geborene Jungen 3,5 und für Mädchen 2,3 Jahre. Für Baden-Württemberg wurde unter allen Bundesländern die höchste Lebenserwartung ermittelt.
Dort betrug im Berichtszeitraum 2004/2006 die durchschnittliche Lebenserwartung bei Geburt für Jungen 78,0 Jahre und für Mädchen 83,0 Jahre. Das waren für Jungen 1,4 Jahre und für Mädchen knapp 1 Jahr mehr als im Durchschnitt aller Bundesländer (Jungen: 76,6 Jahre; Mädchen: 82,1 Jahre). Die niedrigste Lebenserwartung haben die neugeborenen Jungen in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt mit 74,5 Jahren und die Mädchen im Saarland mit 80,8 Jahren. Dies entsprach einer für Jungen um 2,1 und für Mädchen um 1,3 Jahre geringeren Lebenserwartung als in Deutschland insgesamt.
Die durchschnittliche fernere Lebenserwartung gibt an, wie viele Jahre die Menschen in einem bestimmten Alter voraussichtlich noch leben könnten, wenn die heutigen Sterblichkeitsverhältnisse konstant blieben. Eine Veränderung der Sterblichkeitsverhältnisse in der Zukunft wird hierbei nicht berücksichtigt.